Einreiten

[Turnierbericht Claudia] Reitturnier Babenhausen – 1. Reserve mit 7,0

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Hallo ihr lieben,

am Samstag war ich mit Dragon auf dem Turnier des Reit-und Fahrvereins Babenhausen und bin dort eine A-Dressur (A6) und eine Kombinierte Prüfung geritten. Das Besondere dieses Mal war, dass ich alleine zum Turnier gefahren bin.

Freitag

Turniervorbereitung

Am Freitag bin ich Dragon noch mal locker zu Hause geritten und habe noch einmal geschaut, dass er schön vorwärts-abwärts läuft.

Danach putzte ich mein Sattelzeug und richtete schon die Heunetze. Weil es dann schon 23 Uhr war entschied ich mich Dragon am Samstag einzuflechten.

Turniercheckliste
Alles steht bereit

Samstag

Am Samstag war ich dann ganz schön aufgeregt. Ich wusste nämlich nicht, ob das mit dem Fahren und Verladen alleine alles so klappen würde. Denn ich musste ja auch den Hänger alleine rückwärtsfahren und würde ja auch auf dem Turnier alleine rangieren müssen.

Meine Turnierfrisur

Turnierfrisur

Als ich gegen 8 Uhr in den Stall kam war schon ziemlich viel los. Die Mädels waren schon da und ritten die ersten Pferde und Aline war bereits mit Tiffy abfahrbereit. Denn sie ritt am Vormittag ein Springen. Bevor sie jedoch fuhr, machte sie mir noch meine Turnierfrisur. Da ich meine Haare am Tag zuvor gewaschen hatte, war das jedoch alles andere als einfach. Doch dank des Schaumfestigers von Conny klappte das Flechten dann super. Die Frisur hielt dann sogar so gut, dass ich am Abend meinen Zopf gar nicht selbst raus bekam und mir mein Freund helfen musste. Danke Aline dafür :-D.

Turniervorbereitung

Nachdem die Mädels dann alle weg waren und Aline auf dem Turnier, machte ich Dragon fertig. Ich putzte ihn noch einmal in Ruhe und flechtete ihn ein. Es wurden 12 Zöpfe.

Dann fuhr ich den Hänger rückwärts hoch, damit ich Dragon gut verladen konnte, was wirklich super geklappt hat. Es war leichter als gedacht 🙂

Pferdeanhaenger-Gespann

Auch das Verladen war gar kein Problem. Ich nahm meine Dressurgerte mit und tippte ihn einmal damit an und schon lief Dragon ganz brav hoch. Beim Zumachen der Stange musste ich ihn dann noch etwas nach vorne schieben und schon stand er drauf.

Die Fahrt zum Turnier

Auf der Fahrt zum Turnier spürte ich dann ein richtiges Glücksgefühl und war unglaublich stolz auf Dragon. Ich konnte mit ihm tatsächlich alleine zum Turnier fahren. Ich schaltete dann meine Gute-Laune-Sommer-Musik an und genoss die Fahrt. In dem Moment wusste ich, dass es egal sein würde, wie Dragon auf dem Turnier lief, mir könne nichts mehr die Laune verderben.

Fahrt_zum_Reitturnier

Ein bisschen geschwitzt habe ich dann, als mich mein Navi durch irgendwelche Feldwege schickte und ein Betonmischer im Weg stand, der einfach nicht wegfahren wollte. Und so musste ich dann mitten auf dem Feld drehen, fragte mich dann bei den Leuten durch und fand den Weg zum Turnier dann mit Hilfe eines Friseurs, bei dem ich mich erkundigte, nachdem ich mitten in der Fußgängerzone in Babenhausen stand.

Dragon war aber ein Goldschatz und super lieb. Auf dem Turnier angekommen gab ich ihm erst einmal ein Leckerli.  Das hat er sich nach der Fahrt mehr als verdient.

Auf dem Reitturnier

Da ich bis zu meiner Prüfung noch etwas Zeit hatte, lief ich erst einmal vor zur Meldestelle, schaute mir das Gelände an und erkundigte mich nach der Wasserstelle.

Die Wasserstelle

Die Wasserstelle war ein echtes Highlight, denn es gab einen Abspritzeplatz, bei dem man die Pferde mit einer Brause abbrausen konnte. Da es am Wochenende mit über 30°C echt warm war, wurde diese Möglichkeit auch sehr häufig genutzt.

Hierfür möchte ich dem Veranstalter einen besonderen Dank aussprechen. Denn etwas Abkühlung bei den heißen Temperaturen tat den Pferden einfach nur gut!

Die Meldestelle

In der Meldestelle erfuhr ich dann, dass die A-Dressur etwa 15 min später beginnen würde, was mir ganz recht war, da ich dann noch etwas mehr Zeit hatte.

Ich möchte auch einmal ein Kompliment an die Meldestelle aussprechen. Die Meldestelle aus Leidenschaft vom Pferdebetrieb Geißler ist wirklich super organisiert und sehr freundlich. Die Turniere, für welche Anja Geißler und Uschi Flakowski die Meldestellen machen sind vom zeitlichen Ablauf her immer sehr gut geplant. Schon im Vorfeld ist das Team ein kompetenter Ansprechpartner. Das Abhaken klappt reibungslos und überschneiden sich zwei Prüfen wird man dank den beiden nie ins Schwitzen kommen. Denn durch die langjährige Erfahrung wissen die beiden genau, welche Prüfung besser ist, als erstes zu reiten und wann man dann in der zweiten Prüfung startet. Auch Sonderfragen werden gerne beantwortet. Was mir an dem Tag besonders gut gefallen hat war die Organisation des Abhakens. Schon im Vorfeld mit der Zeiteinteilung wurde darum gebeten, alle Prüfungen am Vortag bis 19 Uhr abzuhaken, was laut Meldestelle auch 70% der Reiter gemacht haben. So waren sie dann bereits am Vortag bis 21 Uhr in der Lage, alle vorläufigen Starterlisten in Nennung-Online bzw. bei den Erfolgsdaten hochzuladen, sodass man sich selbst sehr gut organisieren konnte. Durch die Liveaktualisierungen (die bis Samstagmittag geklappt haben), hätte ich im Grunde gar nicht zur Meldestelle gemusst. Aber auch nachdem die Liveaktualisierungen nicht mehr vorgenommen worden sind, hingen alle wichtigen Informationen vor der Meldestelle. Es gab sogar einen eigenen Tisch für alle Protokolle. Einzig das Verschieden von Prüfungen ist ärgerlich.

Ich fand es schade, dass das E-Springen vom Wochenende auf Freitag vorgelegt worden ist. Denn im E-Springen reiten ja häufig Kinder, die von ihren Eltern gefahren werden und diese müssen freitags ja eigentlich arbeiten. Dadurch konnte allerdings ein reibungsloser Turnierablauf ohne Stress gewährleistet werden.

Der Hängerplatz

Dragon_im_Haenger.jp

Der Hängerplatz des Turniers war sehr groß und recht langgezogen, sodass man etwas laufen musste, wenn man wie ich ganz hinten geparkt hat. Dafür war aber wirklich viel Platz für jedes einzelne Gespann und man konnte bequem ein- und ausparken ohne groß rangieren zu müssen. Ein weiterer Vorteil etwas weiter hinten zu stehen war, dass man im hinteren Teil des Hängerplatzes sein Ruhe hatte und vom Veranstaltungstrubel nichts mitbekam, was vor allem für die Pferde wirklich angenehm war.

Die Abreiteplätze & Prüfungsplätze

Sehr angenehm aufgefallen sind mir die Abreiteplätze, welche sich fürs Springen und der Dressur jeweils am gegenüberliegenden Ende des Veranstaltungsgeländes befanden.

Am vorderen Teil des Hängerplatzes führten ein Weg zum Springplatz und ein Weg zum Dressurplatz, sodass man sich hier nicht in die Quere kam.

Springplatz

Der Springplatz befand sich unmittelbar beim Veranstaltungsgelände, dem sich eine große überdachte „Tribüne“ anschloss. Dazu aber weiter unten mehr.

Die Dressur befand sich auf der Rückseite des Veranstaltungsgeländes etwas abgelegen. Das Prüfungsviereck war nach außen hin eingerahmt von hochgewachsenen Sträuchern und Bäumen, sodass dort wirklich in Ruhe geritten werden konnte. Dennoch hatten die Zuschauer genügend Sitzmöglichkeiten, um die Dressuren zu verfolgen.

Das Abreiten für die Dressur fand in der Halle statt. An sich hatte die Halle auch eine schöne Größe, nur bei 12 Leute war es dann schon eine Herausforderung dort abzureiten. Durch die Hitze stand dort auch die Luft und es war unglaublich heiß, sodass ich versucht habe, mein Abreiten so kurz wie möglich zu gestalten.

Die A-Dressur – A6

Dragon_am_Pferdehänger
Dragon wartet brav, bis ich mich fertig gemacht habe – er ist so brav!

Beim Abreiten lief Dragon toll. Ich bekam es hin, etwas Zug zur Reiterhand zu erreiten und der Mitteltrab funktionierte super.

Einreiten

Da ich alleine auf dem Turnier war, hatte ich leider auch keinen Helfer zum Filmen dabei. Also entschied ich mich kurzerhand jemanden von den Zuschauern zu fragen, ob mich jemand filmen könnte und fand eine ganz liebe Familie, die sich dafür bereit erklärte. An dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank dafür! Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich jemanden finden würde, und schon gar nicht so liebe Menschen, die es auch noch so gut machen :-D.

Mittelschritt

Nachdem wir ins Viereck konnten, zeigte ich Dragon erst einmal alles. Brav wie er ist, interessierte ihn weder das Richterhäuschen, noch das Lesehäuschen. Einzig bei A schaute Dragon etwas und machte sich dann auch in der Aufgabe dort etwas fest. Aber gar nicht schlimm. Was er da gruselig fand, weiß ich nicht. Vielleicht war es der Schatten.

Arbeitstrab

Die Aufgabe selbst lief dann eigentlich gut. Ich hatte sogar ein bisschen Zug auf der Hand und schaffte es, dass Dragon sich zwischendrin immer mal etwas fallen ließ und sich nicht die ganze Zeit aufgekröpft oben hin stellte. Er kam mir zwar zwischenzeitlich etwas eng, aber längst nicht so, wie an den Turnieren davor.

Mitteltrab

Mit der Trabtour war ich dann eigentlich ziemlich zufrieden. Dumm war nur, dass ich dieses Mal nicht in den „Aufgabenmodus“ fallen wollte und mich so auf Dragon konzentrierte, dass ich sogar vergessen hatte, auf den Zirkel abzuwenden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, ob der Leser das überhaupt gelesen hat. Aber selbst wenn nicht, kenne ich die Aufgabe eigentlich auswendig und ärgere mich total, dass ich mich dort verritten habe. Dadurch war dann nämlich auch etwas die Konzentration weg.

Galopp

Das erste Angaloppieren war nicht berauschend aber ok. Das durchparieren hätte dann etwas konsequenter sein können und etwas ruhiger vom Tempo. Das zweite Angaloppieren habe ich komplett versaut. Dragon hat sich gerade etwas fallen lassen, als ich die Galopphilfe gab. Hier hätte ich mir etwas mehr Zeit lassen sollen und ihn nicht so überrumpeln. Denn dadurch ging die Anlehnung komplett verloren und er schnickte mit dem Kopf nach oben. Dann hatte ich wieder das Gefühl, als wenn Dragon nach innen drängeln würde. Dadurch hielt ich ihn etwas fest, weshalb der Mittelgalopp nicht so pralle war. Hinten in der Ecke hatten wir wieder das Problem, dass Dragon über die Schulter fiel, was sich durch das Gucken bei A etwas verstärkte. Und dann habe ich mich erneut verritten, in dem ich bei A zum Trab durchparierte, statt durch die ganze Bahn wechseln im Galopp zu reiten. So ein Ärger! In der Aufgabe selbst merkte ich das gar nicht. Mir kam es erst, als im Protokoll stand, dass ich viel zu früh durchpariert sei. Manchmal frage ich mich echt, wo ich meinen Kopf habe! Es ist natürlich wirklich ärgerlich wenn ich mir durch so etwa die Note versaue.

A-Dressur

Denn im Großen und Ganzen war ich mit Dragon wirklich sehr zufrieden und hatte ein gutes Gefühl. Vor allem auch, weil ich Dragon etwas ruhiger reiten konnte und trotzdem den Zug zur Reiterhand zum Teil erhalten konnte. Wie sagt meine Trainerin immer: „Es waren schöne Momente dabei.“

Grußaufstellung
Typisch Dragon 😀

Mit einer Wertnote von 5,9 wurde der Ritt wirklich fair bewertet.

Die Pause, Shoppen & Gespräch mit der Turniertierärztin

Nach der A-Dressur hatte ich dann erst einmal 4 Stunden Zeit bis zu meiner Kombinierten Prüfung. Also spritzte ich Dragon erst einmal die Beine ab und gab ihm sein Kraftfutter. Ich genoss es die Zeit mit ihm zu verbringen und so gingen schnell zwei Stunden ins Land.

Da ich unbedingt noch was essen musste, stellte ich Dragon dann für eine Stunde mit genügend Heu und Wasser in den Hänger und ging was Essen.

Da es so warm war, entschied ich mich in der großen Halle zu essen und nicht im Biergartenbereich davor.

Biergarten_Equi_Shop
Biergarten und Reitsportgeschäft

Der Gastronomiebereich befand sind nämlich in der Halle mit Blick auf den Springplatz. Ich entschied mich für Pommes und einen Salatteller, der wirklich sehr gut schmeckte. Die Auswahl an Speisen und Getränken war wirklich sehr vielfältig. Auch der Service ließ keine Wünsche offen. Ich wurde schnell bedient und die Helfer gingen regelmäßig durch die Sitzreihen und gebrauchtes Geschirr abzuräumen. So sah auch der Gastronomiebereich sehr ordentlich aus.

Vor dem Essen schaute ich aber noch einmal im Equi Shop Kleinostheim rein. Mir fiel direkt auf, dass das Reitsportgeschäft nicht nur Fashion dabei hatte, sondern auch praktisches Zubehör wie Sporenriemen, Ersatzzügel, Sattelgurte, Trensen etc..

Eigentlich wollte ich auch nichts kaufen. Doch dann sah ich das dunkelblaue Haarnetz, was super zum meinem dunkelblauen Jacket passte und entschied mich, es mitzunehmen. Da ich mit den Kingsland-Socken so zufrieden bin und diese direkt über dem Haarnetz hingen, wanderten auch diese auf die Ladentheke. Schließlich kann man nie genug Socken haben ;-). Da ich gerade mit Danny telefonierte, die mir sagte, dass sie dort am Tag zuvor super Mähnengummis erstand, wollte ich die Silikon Mähnengummis jetzt auch endlich mal testen und nahm auch diese mit.

Gerte_Maehnengummis_Haarnetz_Kingsland_Socken
Shoppingausbeute

Und wo ich einmal da war, schaute ich noch welche Gerten die dort haben. Denn eigentlich wollte ich mir eine neue Dressurgerte kaufen, da der „Stoff“ von meiner schon so eingestaubt ist und dadurch meine weißen Reithosen immer so dreckig werden. Doch die einzigen die mir gefielen kosteten über 60 €, was mir für eine Gerte wirklich zu viel war. Bei den Springgerten hatte ich mehr Glück. Denn bei meiner löst sich der Schlag vorne und sieht fürs Turnier nicht mehr schön aus. Mit der neuen Flecks Gerte habe ich dann eine schöne neue Turniergerte für Springen gefunden. Sie ist schön leicht und liegt sehr angenehm in der Hand. So viel zum Thema ich wollte nichts kaufen.

Auf dem Rückweg zum Hänger fragte ich dann die Tierärztin noch, was ich Dragon bei der Hitze Gutes tun kann. Denn ich hatte schon Angst, dass die Hitze ihm nicht bekommt. Auch, weil er wenig getrunken hat. Doch die Tierärztin beruhigte mich und meinte, ich könne mit Dragon im Schatten spazieren gehen und im Hänger einfach die Tür bzw. die Klappe offen lassen. Damit er besser trinkt, solle ich eine Apfelschorle kaufen und ein Schluck ins Wasser geben. Durch den Apfelgeschmack würden die Pferde das Wasser dann annehmen. Gesagt getan. Dragon trank dann erst einmal fast zwei Eimer Wasser, was mich unglaublich beruhigte. Außerdem spritze ich ihm noch einmal die Beine ab.

Kombinierte Prüfung analog Eignungsprüfung

Dann war es auch schon Zeit für die Kombinierte Prüfung analog Eignungsprüfung. Abgeritten bin ich dann nicht mehr viel. Da es in der Halle zu warm war, bin ich auf das Feld zu den Springreitern gegangen und habe ihn nur noch mal locker abgetrabt und abgaloppiert. Kurz vor der Prüfung machte ich dann in der Halle noch mal drei kleine Sprünge und wartete auf den Start.

Aufreiten in der A-Dressur

In dieser Zeit suchte ich mir noch jnd. der meine Prüfungen filmen könnte und fand wieder ein ganz ganz nettes Pärchen, die sich dafür breit erklärten. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön! Denn auch die beiden haben nicht nur gefilmt, sondern das auch richtig gut!

Turnier Bilder Babenhausen

Da Dragon beim Abreiten richtig schön lief und sich auch das Springen toll anfühlte, ging ich mit einem guten Gefühl in die Prüfung. Ob wir dieses Mal die Hindernisse fehlerfrei überwinden würden?

Die Dressur lief eigentlich ganz gut. Das angaloppieren war besser als in der Dressur und verritten habe ich mich auch nicht. Nur das Rückwärtsrichten klappt mit Spingsattel nicht. Hier rollt er sich immer ein und tritt schief zurück. Beim angaloppieren aus dem Schritt wollte er gleich zu Beginn der offenen Zirkelseite angaloppieren und zackelte mir dann etwas an. Daher galoppierten wir auch über zwei Tritte Trab an, was aber nicht schlimm war.

Turnierfotos Babenhausen

In dieser Dressur zog Dragon von sich aus immer wieder an die Hand ran, was mich wirklich freute.

Dann war das Springen an der Reihe. Ich galoppierte zu Beginn erst einmal eine Runde auf dem Zirkel um ein vernünftiges Grundtempo herauszureiten und ein wenig Zug mit Gebiss herzustellen. Und dann ging es los:

  • Sprung 1 sehr gut danach schön weitergeritten auf Sprung 2
  • Sprung 2 sehr gut danach leichter Sitz und zu Sprung 3 – hier hätte ich etwas länger im leichten Sitz bleiben können, aber mir war es wichtig Dragon auf dem Hinterbein zu haben und vor mich zu behalten
  • Sprung 3 auch gut – Oxer das erste Mal ohne Katastrophe 🙂 und
  • Sprung 4 etwas weit aber keinen Abwurf

Ich war 0!!!!! Ich hatte keinen Fehler.

Danach habe ich Dragon noch kurz ausgaloppieren und abtraben lassen und damit war ich fertig.

Als die Noten im Anschluss der Prüfung vergeben wurde habe ich gedacht ich hätte mich verhört oder der Sprecher hätte sich verlesen. Wir bekamen nämlich auf unsere Leistung eine 7,0! Für uns ist das unglaublich! Daher ritt ich nochmal ans Richterhäuschen und fragte, ob sie sie sich auch wirklich nicht verlesen haben. Und tatsächlich war es meine Note. Eine 7,0 :-D. Wahnsinn.

Mit dieser Leistung wurde ich am Ende 5. Platz von 12 oder 13 Startern und damit leider 1. Reserve. Man habe ich mich geärgert. Wenn man die ganze Saison so weit weg ist von einer Platzierung und sie dann so greifbar nah war, ist es umso ärgerlicher den Reserveplatz zu bekommen. Aber dafür waren wir auch noch nie so nah an einer Platzierung. Das Wissen, dass wir es vielleicht auch mal in einer A-Dressur schaffen könnten macht mich unglaublich stolz.

Heimfahrt

Nach der Kombinierten Prüfung spritzte ich Dragon nur noch mal schnell ab. Und dann ging es ab nach Hause

Fazit

Heute hat mich Dragon unglaublich stolz gemacht. Wir sind das erste Mal ganz alleine zum Turnier gefahren, er ging super auf den Hänger, wir hatten einen entspannten Tag und konnten ganz viel Zeit miteinander verbringen.

Noch dazu lief er in beiden Prüfungen toll!

Außerdem traf ich wieder ganz viele Leute, mit denen ich mich nett unterhalten habe oder die mir sogar die Prüfungen filmten. Dafür bin ich unglaublich dankbar.

Es war einfach ein wunderschöner, entspannter und erfolgreicher Tag!

Hier noch meine Ritte auf Video.

Vlog

Bilder

Die schicken Dressurbilder wurden von Lena Meder Fotografie fotografiert. Ich habe die Bilder gekauft. Nach Absprache mit Lena darf ich die Bilder auch fürs Internet nutzen. Vielen Dank dafür!

Lena kann man auch für Fotoshootings mit dem Pferd buchen. Schaut doch einfach mal auf ihrer Facebookseite vorbei: Lena Meder Fotografie

 

Nun freue ich mich auf die nächsten Turnier und wünsche euch bis dahin eine schöne Zeit.

 

Alles Liebe Claudia

 

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