Springtraining

[Tagebucheintrag] Springstunde mit Schnappi 11.12.17

Veröffentlicht von

Am 11. Dezember hatte ich wieder Springstunde mit Schnappi bei Ingo Rüsen.

Dieses Mal sind wir aber nicht in der Anfänger- und Jungpferdestunde mitgeritten, sondern wurden in einer fortgeschritteneren Stunde eingetreilt. Also sind wir dieses Mal auch etwas höher gesprungen. Schnappi macht das aber immer sehr gut. Er gibt mir viel Sicherheit, sodass ich jetzt auch an meinem Sitz arbeiten kann. Trotzdem muss man Schnappi schon auch reiten. Nur oben drauf sitzen geht auch nicht. Beim Springen muss ich ihn auch mit meinen Hilfen unterstützen.

Und das sind wir eigentlich schon beim Thema. Irgendwann im Laufe der letzten Jahr habe ich es mir angewöhnt, beim Absprung die Beine wegzustrecken, statt damit einen Impulse zu geben. Das führt dazu, dass ich Schnappi beim Absprung nicht genügend unterstütze. Darauf habe ich gerade am Ende mehr geachtet, was aber zur Folge hatte, dass ich ziemlich unruhig drauf saß. Damit bin ich schon bei Punkt 2.

Ich muss insgesamt ruhiger sitzen. Gerade, nachdem Schnappi dann stehen geblieben ist und ich gemerkt habe, dass ich ihn bei höher werdenden Sprüngen etwas mehr treiben muss, würde ich im Ganzen etwas unruhig. Ich habe geschoben und unten mit den Beinen zu aktiv getrieben.

Mir fällt es noch etwas schwer Schnappi zusammenzuhalten. Gerade beim Springen wenn ich ihn mehr vorwärts reiten muss. Das hat man auch gut in der Distanz gesehen, als er mir stehen geblieben ist. Ich kam über den Einsprung der Distanz zu eng rein, sodass ich ihn dann etwas vorwärts reiten musste, damit ich die Distanz mit 5 Galoppsprüngen reiten konnte. Dabei trieb ich ihn aber so vorwärts, dass ich es nicht geschafft habe, ihn auf der Hinterhand zu halten und ihn mir mit jedem Galoppsprung mehr auf die Vorhand ritt. Dann konnte Schnappi nicht mehr abspringen.

In dem Video sieht man es immer schön, wenn ich Schnappi nicht vor meinen Hilfen habe. Denn das ist fast immer dann, wenn ich nicht passend zum Sprung komme und die Distanzen verkacke. Dann sehe ich nämlich nicht, wie viele Galoppsprünge ich noch habe. Oft fange ich dann an vorwärts zu reiten und will ihn zu groß abspringen lassen.

Aber das sind alles Sachen, die ich jetzt vermehrt mit ihm übe. Zum einen die Durchlässigkeit und zum Anderen die Distanzen anhand von Kavalettis und Stangen.

Sonst war ich mit dem Springtraining aber sehr zufrieden und hatte großen Spaß mal wieder richtig zu Springen :-). Gerade ist Schnappi mir ein gutes Lehrpferd.

Liebe Grüße, Eure Claudia

Hier der Beitrag zu den letzten Springstunden mit Ingo Rüsen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*