Wallach

[Tagebucheintrag] Meine erste Dressurstunde mit Schnappi

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Am Montag hatte ich mit Schnappi meine erste Dressurstunde bei Birgitt Balzer. Obwohl ich schon häufiger bei ihr geritten bin – damals noch mit Dragon – war ich trotzdem etwas aufgeregt. Eben, weil es mein erstes Dressurtraining oben auf dem Waldhof war.  Aber es hat gut geklappt :-).

Für das Dressurtraining habe ich Schnappi extra hübsch gemacht und ihn passend zu meinem Reitoutfit dunkelblau bandagiert und eine blaue Schabracke ausgewählt.

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Ich ließ mir schön viel Zeit beim Abreiten im Schritt bis Birgitt kam und wir beginnen konnten. Beim Abtraben achtete ich darauf, dass Schnappi schön vorwärts-abwärts ging, ohne sich aber zu sehr auf die Hand zu legen. Birgit sagte mir, dass ich darauf achten sollte, dass Schnappi sich nicht auf meiner Hand abstützt und zu tief abtaucht – das habe ich also schon mal richtig gemacht.

Nach dem Abgaloppieren, wo ich darauf achten sollte, jeden Schritt herauszureiten, begannen wir schon mit der Arbeit und bauten viele Schrittpausen ein. Wir arbeiteten daran, dass ich Schnappi mehr auf die Hinterhand bekomme und er sich besser trägt. Der ist nämlich manchmal etwas bequem und legt sich gerne mal auf die Hand, wenn man mit dem Kreuz nicht gut genug dran sitzt. Um dies zu erreichen musste ich natürlich mit meinen treibenden Hilfen durchkommen. Ich habe bei fast jedem Pferd die Herausforderung mit dem rechten Bein durchzukommen – so auch bei Schnappi. Zwar geht er in Anlehnung und ich habe ihn am Bein, aber die letzte Konsequenz fehlt oft noch. Das macht sich vor allem beim Schulterherein bemerkbar und bei Seitengängen, aber auch bei Schritt-Galopp-Übergängen. Wobei er heute wirklich schön gesetzt galoppierte und ich ihn auch im Trab in einem viel besseren Tempo geritten bin als sonst.

Das machte sich auch bei meinem Sitz bemerkbar. Denn ich saß im Ganzen etwas ruhiger. Auch meine Beine wackelten nicht so arg wie sonst. Ich muss nur darauf achten meine äußere Hand nicht höher zu tragen als meine Innere und mehr Körperspannung zu haben – vor allem bei den Übergängen. Denn ich lehne mich eher zurück, als mich groß zu machen. Am Ende der Stunde hat das aber schon besser geklappt.

Insgesamt war ich mit der Stunde sehr zufrieden. Mit Schnappi kann ich jetzt endlich wieder an meinem Sitz und meiner Einwirkung arbeiten und wieder lernen Pferde in „korrekter“ Anlehnung zu reiten und mit einer konstanten Zügelführung. Das habe ich ja in den letzten Jahren durch häufiges vorwärts-abwärts Reiten etwas verlernt.

Im Januar werde ich dann wieder eine Dressurstunde nehmen und bis dahin fleißig weiter an dem arbeiten, was wir am Montag geübt haben.

Viele Grüße
Claudia

 

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