[Tagebucheintrag Jule] Mein Tag auf der Pferdepension Sambleben Juli 2017

Veröffentlicht von

Hallöchen.

es wurde mal wieder höchste Eisenbahn meine Freundin in Eilenburg zu besuchen. Ich habe Kathleen, die die Pferdepension Sambleben in Eilenburg betreibt, in dem letzten Jahr nur auf Turnier gesehen oder wo sie bei mir war und den Braunen gebracht hatte. 

Vorinfos

Von ihr hatte ich vor 2 Jahren Arlette auf Turnier geritten und wenn ihr euch in den „Traum in Braun“ erinnern könnt. Marry ist auch von ihr und die habe ich auch besucht, genau wie die zweite Hand von Kathleen die Anika, sie ritt dieses Jahr sogar ganz erfolgreich in der Klasse E, und das wo sie doch eigentlich gar kein Turnier reiten wollte damals. Aber auch sie hat das Fieber gepackt. Jedenfalls hat Kathleen neue Pferde und es ist schon zu einem Ritual geworden, dass wenn ich Kathleen besuche, erst einmal alle durchteste, die ich noch nicht zuvor geritten habe. Aber auch „Altbekannte“ darf ich dann ein wenig reiten und auch mal einen Sprung machen. Ganz nach dem Motto:“Das nächste Turnier könnte ja mal kommen „.

Der Tag

Um 8 Uhr bin ich gut gelaunt in mein Auto gestiegen und habe mich auf den Weg gemacht. Dort angekommen war schon eine Menge los, die Ersten kamen schon aus dem Gelände wieder, der Kaffee war schon fertig und Kathleen erwartete mich schon sehnsüchtig. Eine halbe Stunde später war dann Anika schon mit den Brötchen da und auch noch ein paar weitere Stallmädels und die fleißigen Helfer. Mit etwa 10 Leuten haben wir dann erst einmal in aller Ruhe gefrühstückt. Das war so toll und natürlich durfte der Versuch Rucola auf Frischkäse nicht fehlen. Gut gesättigt und nach dem zweiten, nicht ganz so starken Kaffee ging es los. In der Zeit, in der ich mich angezogen hatte, stand das Erste Pferd schon gesattelt in der Stallgasse. Die Pferde sind zwischen 4 und 6 Jahren und teilweise angeritten und teilweise auf dem Niveau der Klasse A auf Turnier vorgestellt.

Die Pferde:

Casa Nova

Zuerst durfte ich auf der 5 Jährigen Schimmelstute Casa Nova platz nehmen. Sie ist von den Bewegungen her und vom Reitgefühl ein Traum. Man sitzt auf ihr wie auf Wolken und wird super schön platziert. Von der Rittigkeit noch etwas grün, vermittelt sie ein sicheres Reitgefühl. Ausgerechnet wenn ich komme, wurde am Morgen neben dem Reitplatz ein Kieshaufen hin gekippt und Nachbars Plane musste sich lösen. Das sind natürlich Gespenster, die alle 3 Pferde sehr zu bewegen schienen. Wenn man sie reitet fühlt man sich wie auf einem Springpferd der Extraklasse. Nur am Sprung muss sie sich noch etwas entwickeln. Sie hat einen tollen, großzügigen  Ablauf und möchte auch in allen Umständen über den Sprung, das berichtete mir Kathleen und ihre Mitreiterin. Dies merkte man auch beim Anreiten an den kleinen Oxer wie engagiert sie sich gezeigt hat. Der Ablauf ist am Sprung schön gleichmäßig, aber die Bascule und das Vorderbein entwickelt sie erst ab einer Höhe, die sich Sprung nennen kann.   Ich möchte das kleine Riesenbaby. Sie wird auch dieses Jahr noch auf Turnier vorgestellt werden.

Paula

Im Anschluss ritt ich dann 6 jährige Paula. Paula ist die Schwester von Marry. Sie hat das gleiche Temperament und lässt sich genauso reiten wie Mary vor 3 Jahren, mit dem Unterschied, dass sie nicht ganz so Speziell ist.Sie zeigte sich sehr engagiert, mit sehr viel go und angenehm elastisch. Sie weist drei sehr gute Grundgangarten auf mit viel Raum im Galopp, zudem ist sie auch sehr flexibel. In der Rittigkeit könnte sie sich noch mehr kontrollieren lassen. Kathleen sagt, dass es eine typische Stute ist und sehr unterschiedliche Tage hat, ich habe wohl einen nicht so guten erwischt. Am Sprung zeigt sie eine gute Technik in Verbindung mit einem schnellen Vorderbein. Paula wurde dieses Jahr bereits im Springen der Klasse A vorgestellt. Sie ist halt die Schwester von Mary und kein Dobel. Mary selber ist mit Kathleen dieses Jahr sehr erfolgreich bis zur Klasse L unterwegs. Ich meine das sie noch ein Springen der Klasse M im Auge hat.

Paoline

Zum Schluss war dann Paoline an der Reihe. Sie ist erst 4 jährig und angeritten. Sie ist noch ziemlich „Grün“ hinter den Ohren. Kathleen hat sie zwar schon einen Spring- und einen Dressurlehrgang mit geritten, doch aufgrund von Zeitmangel blieb sie ein wenig auf der Strecke. Sie ist aber mein Favorit. Sie ist sehr gängig und immer im Vorwärts, dabei lässt sie sich noch schwer setzten, was man im Galopp deutlich sieht, aber sie ist sehr lernwillig, engagiert und auf Knopfdruck bei der Sache. Sie muss sich noch lernen besser auszubalancieren. Sie ist relativ lang gebaut, was bei der Aktivität in der Hinterhand keinen Abbruch tut, sondern dafür sorgt, dass die Eisen da bleiben, wo sie sitzen. Ich mochte sie von der ersten Minuten, wo ich auf ihr drauf saß. Sie vermittelt ein wirklich gutes Reitgefühl. Naja, und nachdem ich den ersten Sprung angeritten habe, wusste ich auch warum. Bei ihr bleibt man freiwillig über dem Pferd. Eine solche Bascule über einem Kreuz, hatte ich jetzt nicht erwartet. Ich wollte sie eigentlich noch ein weinig höher Springen, doch durch die Wärme und dadurch, dass sie echt heiß wurde, sind wir dann davon abgekommen, wir wollten alles kontrollierbar lassen und bei Kräften.

Eine sehr tolle Stute, die im in Zukunft in so einigen Parcours sehe.

Der restliche Tag

Das waren die Pferde, anschließend sind wir dann allesamt in den Pool gesprungen und haben uns abgekühlt. Es waren dann schon so 28 Grad und glühende Sonne. Es war so schön, dass sich das Ganze etwas verlängerte. Und nachdem keiner mehr Lust hatte noch einmal die Reitsachen anzuziehen haben wir dann einfach noch gegrillt. Oh man war das ein schöner Tag. Der schreit echt nach Wiederholung. Und vielleicht bekomme ich Kathleen ja überredet, dass ich Paoline im kommenden Jahr doch das ein oder andere Turnier reiten darf. Gegen 21 Uhr war ich dann zu Hause.

Danke Kathleen, Anika, euch Mädels und Jungs für den tollen unvergesslichen Tag

Bis zum nächsten Mal

Eure Jule

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