Reitanlage_Michaelshof

[Tagebucheintrag Claudia] Auf Wiedersehen Reitanlage Michaelshof

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Hallo ihr lieben,

nicht nur bei Juliane standen einige Veränderungen an, sondern auch bei mir.

Denn ich habe zum November die Reitanlage Michaelshof verlassen.

Der Grund ist aber nicht, dass wir Streit hatten oder es mir dort nicht gefallen hat, sondern eher der zeitliche Aufwand und mein Privatleben. Ich war an Stalltagen abends immer erst frühestens 22:00 Uhr oder 22:30 Uhr zu Hause, manchmal auch erst im 23:30 Uhr.  Das wird mir persönlich langsam zu spät. Ich habe einfach gemerkt, dass ich meinen Freund kaum noch gesehen habe und an stallfreien Tagen dann statt die Zeit mit meinem Freund zu verbdingen, den Haushalt erledigen musste oder einfach so müde war, dass ich schlafen gegangen bin. Mein Leben wurde mir einfach zu stressig, sodass ich die einzelnen Dinge nicht mehr richtig genießen konnte. Im Stall beeilte ich mich, dass ich alle Aufgaben zügig erledigen konnte und nicht zu spät zu Hause war. Wenn ich Zeit mit meinem Freund verbrachte und nur mal auf dem Sofa sitzen sollte, war mir die Zeit zu schade, weil ich ja noch dies und das erledigen musste und in Q4 ist auf Arbeit auch gerade sehr viel zu tun.

Also beschloss ich, dass es so nicht weitergehen kann und krempele gerade mein Leben um. Eine Änderung ist dabei der Stallwechsel.

Ich habe mich entschieden, wieder eine „normale“ Reitbeteiligung anzunehmen, bei der ich Geld zahle, dafür aber keine Stallarbeit und -organisation mehr habe und mir wieder mehr Zeit fürs Reiten nehmen kann.

Als ich nach einer Reitbeteiligung suchte und auf Facebook mein Gesuch veröffentlichte, bekam ich das Angebot auf dem Hof meines Reitvereins, dem Waldhof in Ober-Ramstadt, eine Reitbeteiligung zu übernehmen. Letzte Woche war ich dort und habe es mir einmal angesehen. Und ich muss sagen, es gefällt mir. Denn ich habe dort ziemlich freie Hand und kann nach Lust und Laune entscheiden (natürlich in Absprache mit den Hofbesitzern) was ich mit dem Pferden mache. Mir steht es frei ob ich longieren möchte, die Pferde im Gelände, auf dem Platz oder in der Reithalle reiten möchte oder einfach mal einen Tag Bodenarbeit mache. Ich habe sogar die Möglichkeit an Springstunden teilzunehmen und auch Dressurunterricht ist kein Problem. Wichtig ist nur, dass ich vernünftig mit den Pferden umgehe und schaue, dass es denen an nichts fehlt. Das ist ein riesen Vorteil gegenüber einer Reitbeteiligung, die ich an einem Privatpferd hätte. Also die Pferde vom Waldhof sind auch privat, nur gehören sie den Anlagenbetreibern und nicht einem Einsteller. Denn so habe ich die Möglichkeit auch mehr als zwei Mal die Woche zu reiten.

Zwinkerlings Reitsportblog (@zwinkerlingsreitsportblog) Beitrag vom


Meine neue Reitbeteiligung besteht nun aktuell aus zwei Pferden, die ich abwechselnd reite. Dem braven Hengst Odin (einem Fahrpferd) und dem braven Wallach Schnappi. Und das schöne ist, dass die beiden völlig unterschiedlich sind. Odin ist aufgeweckt und spritzig, der Schnappi eher gemütlich. Die perfekte Kombination. Natürlich werde ich euch die Pferde auch noch einmal näher vorstellen, aber das möchte ich in einem separaten Beitrag tun.

Außerdem werde ich auch noch einen Beitrag über meine Zeit auf der Reitanlage Michaelshof schreiben und euch meine Zeit dort noch einmal zusammenfassen.

So, jetzt wisst ihr aber erst einmal das Wichtigste und müsst euch nicht fragen, welche Pferde auf den Bildern zu sehen sind.

Liebe Grüße,
Claudia

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