[Partner Pferd Leipzig] Der große Sport und Interview mit Andreas Kreuzer bei der Pressekonferenz

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Der Springsport hat einen großen, wenn nicht den größten Stellenwert auf der Partner Pferd. Trotz des immer hochkarätigereren Spitzensports bleiben die guten nationalen Springreiter nicht auf der Strecke. Für die Jugend gibt es das Finale des goldenen Sattel, dazu später mehr und den Eggersmann Junior Cup. Sieger im Finale wurde Joan Wecke, vor Laura Schoechert, Lukas Burmeister und Hedy Trümper. Für die Reiter findet das Finale des Partner Pferd Cups statt. In dieser Prüfung siegte Matthias Lukas vor Ellen Kölz und Anne Keller. Platz 4 ging an Tino Bode. Ansonsten bleibt die Möglichkeit an der Spooks Amateur Trophy teilzunehmen. Dies ist die sogenannte SML Tour. Eine internationale Prüfung mit geringeren Anforderungen. Diese finden hauptsächlich am Donnerstag und Freitag statt. Alle Ergebnisse dazu und viele mehr findet ihr auf der Seite der Enganrde Marketing GmbH. Auch die Jungen Pferde kommen nicht zu kurz. Sie wurden in dem Kask Youngster Cup zum Einsatz gebracht. Dabei handelt es sich um eine CSI* Prüfung für 7 & 8 jährige Pferde. Die Prüfung wurde gesponsort von der italienischen Firma Kask, ein Spezialist für Reithelme. Das Finale gewann Christian Kukuk mit der 8 jährigen Stute Darc Horse (Douglas x Sydney). Platz 2 ging an Ludger Beerbaum mit dem 8 jährigen Wallach Cool Down(Catoki x Lefevre). Dem 3.Platz sicherte sich Henrik von Eckermann mit der 8 jährigen Stute Cortina (Contendro x Waechter).

Donnerstag gab es eine Einlaufprüfung, der Preis des Stern Auto Center Leipzig, als Sponsor dieser Prüfung. Hier sicherte sich Tobias Meyer den Sieg vor Dermott Lennon und Heiko Schmidt. Gefolgt von Jan Philipp Weichert, Mynou Dietrichsmeier und Marcus Ehning.

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Am Freitag stand neben den Qualifikationsprüfungen am Sonntag noch der Idee Kaffee Preis auf dem Plan. In dieser Prüfung sicherte sich Harry Smolders den Sieg. Gefolgt von Andreas Kreuzer und David Will. Freitag Abend ging es dann mit der ersten Longines FEI World Cup Prüfung los. Hier sicherte sich Pius Schwizer den Sieg vor Ludger Beerbaum und Scott Brash. Platz 4 ging an Hans Dieter Dreher. Platz 5 Marcus Ehning und Platz 6 an Denis Lynch. Am Samstag fand dann das Championat von Leipzig statt. In einem packenden Stechen sicherte sich Simon Delestre den Sieg dicht gefolgt von Scott Brash und Andreas Kreuzer. Platz 4 ging an PieterDevos gefolgt von Albert Zorzi und Edwina Tops Alexandra.

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Das Interview zur Pressekonferenz findet ihr am Schluss des Textes. Aufgrund meiner bescheidenen Englischkenntnisse nur die Aussage von Andreas Kreuzer, denn die war auf Deutsch. :-). Samstag Abend fand dann noch das Speed Derby statt. Dies gewann Pieter Devos vor Maikel van der Vleuten und Yuri Mansur. Max Kühner sicherte sich Platz 4.

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Die Menge hat getobt und die Franzosen haben angefeuert. Ein sehr spannender Abend mit sehr gutem Sport. Ich habe das Barriere Springen weg gelassen. Die Ergebnisse liefere ich euch jedoch. Den Sieg nach dem 3. Stechen teilten sich zur Schonung der Pferde Luca Maria Moneta und Max Kühner. Platz 3 ging an Yuri Mansur . 4. Pius Schwizer, zusammen mit Maurice Tebbel. Platz 5 ging an Guido Klatte.

Sonntag stand dann neben den ganzen Finals auch der Große Preis von Leipzig statt. Ich bin den Parcour abgelaufen und fand ihn gewaltig. Die Reiterstimmen am Rand ließen verlauten, dass er sehr schwer sei. Dafür gab es aber beachtlich viele fehlerfreien Ritte. 16 an der Zahl. 12 Stechteilnehmer sind ins Geld geritten der Rest ging leer aus, was besonders ärgerlich ist. Den Sieg sicherte sich Wathelet Gregory vor Kevin Staut und nach unglaublicher Weise Niklas Krieg. Der noch Ludgar Beerbaum schlug. Ihm folgten dann Marcus Brinkmann, Marcus Renzel, Guido Klatte , Martin Fuchs und Max Kühner.


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Die Prüfung „Goldener Sattel“ habe ich zusammen mit einem Interview der Siegerin in einem extra Beitrag für euch zusammengefasst.
Den Fahrsport habe ich an diesem Wochenende ausgelassen. Es siegte und das kann ich sagen der im Moment unschlagbare Boyd Exell.
Zum Longieren gibt es einen gesonderten Beitrag.

Wenn ich mir im Nachgang die Videos noch einmal anschaue, merk ich erst wie berauscht ich von der Atmosphäre war und werde ganz sentimental.

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Das Interview zur Pressekonferenz:
Scott Brash und Andreas Kreuzer unterhielten sich auf Französisch,

Die Jornalistin fragte ihn:

“und du hast jetzt gerade gesagt: eh musste das jetzt sein, so als letzter mir den Sieg noch weg schnappen? War das so ungefähr das was sie gesagt haben?“

Kreuzer:

„Es ging jetzt mehr darum, dass wir über das Pferd gesprochen habe, weil ich das Pferd tatsächlich Siebenjährig mal geritten habe. Weil das Pferd von Schockemöle gezogen wurde und aus der Lewitz kommt und sehr teuer über die PSI Auktion verkauft wurden ist und ich dann das Glück hatte, das Pferd ein Jahr reiten zu dürfen. …ein bisschen ausgetauscht. Es immer interessant zu sehen, dass die Probleme die ich siebenjährig hatte Scott jetzt super in den Griff bekommen hat. Schade für mich heute.“

Gespräch mit Scott Brash und Simon Delestre

Journalistin:

„Andreas sie haben wirklich ne super Runde da vorgelegt, waren auch lange vorn, beisßt man sich jetzt in den Allerwertesten, dass es am Ende dann doch nicht so ganz ganz gereicht hat?

Kreuzer:

„Naja, ich würde Lügen wenn ich jetzt sagen würde, dass es mich gar nicht gestört hat, dass die Beiden schneller waren, aber ich muss trotzdem sagen, es überwiegt die Freude darüber, dass ich mittlerweile in der Lage bin, doch auch so ein Stechen mal so zu reiten, dass ich doch auch diese Jungs mal bisschen unter Druck setzten kann und das auch selbst Scott Brash mal sagen muss, er hat alles gegeben und so zwei Zehntel schneller war. Das lässt mich gerade hoffen für das Jahr und ich werd weiter hart an mir arbeiten, da können sie sich darauf verlassen. Und dann hoffe ich, dass ich dann auch mal hier in der Mitte sitze.

Journalistin:

„Das war ein nicht ganz schöner Satz, dass ich endlich mal in der Lage bin. Soll das heißen sie waren eher der gemütliche Reiter oder und werden jetzt im Alter flott?“ ..

. Wie charmant die Dame

Kreuzer:

„Ich würde sagen gemütlich war ich nicht, aber das letzte Jahr ist schon super gelaufen. Der Fokus lag doch immer noch auf die Weiterentwicklung der Pferde. Mein bestes Pferd war in dem Jahr Neun. Big Jumper war in dem Jahr zwar schon zehn,aber ist relativ spät ins Team gekommen, kam aus einem ganz anderen System. Das dauerte etwas, bis dann alles in meinem System angekommen war. Dementsprechend hatte ich ein super Jahr mit Erfolgen, aber ich habe mich nicht in der Lage gefühlt im Stechen einfach kompromisslos schnell zu reiten. Und das fühlt sich jetzt gut an. Und ich hoffe, dass ich jetzt noch paar mal die Chance bekomme überhaupt im Stechen das zu trainieren, weil das ist der Platz wirklich wo ich die Routine kriegen muss mit den Pferden und das dann auch gewisse Automatismen wirken. … Ich bin sehr positiv, freue mich unheimlich und denke es war ein sehr wichtiger Schritt Heute gewesen. ..Und dann werden wir Morgen wieder anfangen an uns zu arbeiten und bald die Weltspitze angreifen, hoffentlich.“

Journalistin

„Als Erster da rein, da hat man doch gar keine Chance man muss als erster da rein Gas geben und die anderen unter Druck setzten, sonst bringts nicht so richtig viel. Wenn sie jetzt die 2 gesehen haben …“

Redet zu viel. Sinnhaft kurz, hätten sie im Nachhinein etwas anderes gemacht, wenn sie nach denen geritten wären?

Kreuzer:

„Das ist natürlich spekulativ. Hätte, Wenn und aber ist leider in unserem Sport zählt nichts. Natürlich habe ich im Nachhinein gedacht zum letzten hätte die 5 Galoppsprünge nehmen können Das hat Simon perfekt erwischt. Ich würde sagen das er da auch das Stechen gewonnen hat auf den letzten Metern. Aber wie gesagt es ist im Nachhinein schlau zu sagen. Beim nächsten mal würde ich es glaube ich genauso wieder machen. Einfach jetzt weiter dran bleiben und dann kommt das schon egal ob ich Erster oder letzter im Stechen bin.“

Das war der Goße Sport.

auf Youtube haben wir für jeden Tag der Messe ein Video vorbereitet.

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