[Partner Pferd 2017] Voltigieren Weltcupprüfung & Pressekonferenz

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Jetzt habt ihr schon einiges über die Partner Pferd 2017 erfahren. Die Austeller, Neuigkeiten, Trainingsmethoden, den Spitzensport, über die jungen Pferde bis zum HGW Förderpreis und ihr habt Infos zum Jubiläum und der Show erhalten. Bei einigen Beiträgen waren auch die Youtubevideos verlinkt, welche ich erstellt habe.

Ob Ritte,Tageszusammenfassungen, Siegerehrungen oder die Liveschaltungen auf Facebook. Interviews von Niklas Krieg, Eric Oese, Daniel Kaiser und Marie Ligges waren dabei genauso wie Andreas Kreuzer und Marie Ligges in der Pressekonferenz. Jetzt fehlt also nur noch das Longieren. Fahren habe ich dieses Jahr ausgeklammert. Und das kommt jetzt. Ich werde euch die Ergebnisse des Weltcups vorstellen, das Video mit den Küren der Deutschen Teilnehmer, bis auf einen, da hatte ich gerade das Interview. Dann folgen noch ein paar Fotos von Freitag und einen Teil der Pressekonferenz.

Um sich für das Weltcupfinale zu qualifizieren stehen 5 Weltcupstationen zur Verfügung. Leipzig war die letzte. Zuvor war noch Madrid, Paris, Salzburg und Mechelen. Das Finale ist dieses Jahr in Dortmund bereits Anfang März statt.

Die Ergebnisse

Damen

Platz 1ging an die Deutsche Boe, Kristina mit Longenführerin Winni Schlüter und dem Pferd Don de la Mare mit einem Gesamtergebnis von 8,469. Auf Platz 2 folgte aus Italien Stopazzini, Silvia mit Longenführerin Laura Carnabuci und dem Pferd Hot Date Tek. Sie erreichte ein Gesamtergebnis von 8,212. Platz 3 ging in die Schweiz zu Büttiker, Nadja mit ihrer Longenführerin Monika Winkler- Bischofberger und dem Pferd Keep Cool. Das Gesamtergebnis nach beiden Umläufen 7,839. Auf Platz 4 folgt Cavallaro, Anne aus Italien mit dem an der Longe unterstützenden Nelson Vidoni und ihrem Pferd Monaco Franze. Sie hatte ein Gesamtergebnis von 8,063. Platz 5 ging an die Deutsche Regina Burgmayr, mit Alexander Hartl aals Longenführer und dem Pferd Adlon. Sie erreichte am Ende ein Ergebnis von 7,551. An 6 Stelle setzte sich eine Schweizerin. Mohar, Marina mit Longenführer Patric Looser und dem Pferd Picardo. Am Ende kam sie auf 7,129 Punkte.

Herren

Sieger wurde Kaiser, Daniel mit Longenführerin Nina Vorberg und dem Ersatzpferd Sir Bernhard von der Wintermühle. Er erreichte nach beiden Umläufen ein Gesamtergebnis von 8,634. Platz 2 ging ebenfalls nach Deutschland zu seinem Kollegen Heilland, Jannik, den ich durch das Interview verpasst habe zu filmen. Hier war, wie auch schon bei den Damen, an der Longe Winni Schlüter. Er voltigierte auf Rockhard H und erreichte ein Ergebnis von 8,558. Platz 3 ging nach Italien zu Bortoletto, Francesco mit der Longenführerin Laura Carnavuci, die ebenfalls bei den Damen bereits an der Longe stand. Er erreichte mit dem Pferd Hot Date Tak eine Punktzahl von 8,118. Hot Date Tak war bereits unter Silvia Stoppazzini bekannt. Platz 4 ging an ein ebenfalls bekanntes Pferd und einer bereits bekannten Longenführerin Monika Winkler Bischhofberger aus der Schweiz. Das Pferd trägt den Namen Keep Cool. Voltigierer Heppler, Likas erreichte ein Ergebnis von 8,048. Platz 5 ging dann wieder nach Deutschland zu Oese, Eric und seinem Pferd Don de la Mar. An der Longe wieder Winni, Schlüter. DasGesamtergebnis von 7,895 konnte er erreichen. Winnie Schlüter gehört eine besondere Ehre, wenn er so viele Voltigierer zum Erfolg verhilft. Platz 6 ging nach Unganr zu Bence Balazs.mit Koen Akkerman an der Longe.Mit dem Pferd Edmonton erreichte er 7,603 Punkte. Der 7 Platz ging wieder nach Italien zu Lupacchini, Lorenzo mit der schon bekannten Longenführerin Laura Carnabuci und dem Pferd Rosenstolz. Als Team erreichten sie ein Ergebnis von 7,539. Platz 8 ging dann wieder nach Deutschland zu Brüsewitz, Thomas. Mit Irina Lenkeit, als Longenführerin und dem Pferd Bigstar kam er auf 6,976 Punkte.

Pas de Deux

Sieger im Pas de Deux wurde das deutsche Team um Longenführer Patric Looser. Bresch. Theresa Sophie und Jacobs, Torben erhielten im Gesamtergebnis auf dem Pferd Picardo eine Punktzahl von 8,615. Platz 2 ging nach Italien zu dem Pferd Rosenstolz und der Longenführerin Lura Carnabuci. Sie hatte die Longe in der Hand für Luppacchini Lorenzo, und Stoppazzini, Silvia die bereits beide im Einzelwettbewerb erfolgreich waren. Das Ergebnis von 8,271 ist der Dank für die Leistung der Beiden. Platz 3 ging wieder nach Deutschland zu Ossenberg- Engels, Jolina und Gerdes, Timo mit dem Pferd Dragoner OE und an der Longe Claudia Döller- Ossenberg- Engels.Sie erreichten ein Ergebnis von 7,786. Platz 4 ging dann in die Schweiz zu Maruccio, Zoe und Schmid, Syra. An der Longe war Michael heuer. Er hatte das Sagen über Caramel Z Ch. Das Ergebnis nach beiden Umläufen 7,318.

Wir gratulieren natürlich allen Voltigierern und Longenführern für die tollen Darbietungen.

Videos einiger Küren

Die Pressekonferenz

Die Trainerin war bereits zu Wort gekommen, da habe ich nur noch das Ende. War mal wieder etwas spät dran.

Ramge:

Die letzte Station und jetzt hier den Sieg und ganz nach Vorne. Toll jetzt will ich das Ding auch nach Hause bringen Wie gesagt großartig. So weit aus meiner Sicht zu den Drein

Journalistin

Das geht gar nicht Longenführer müssen alle mit, den Patric Looser, den kennt ja jeder. Herr Lose erst zu kleiner Stuhl und dann werden sie vergessen. Nehmen sie doch mal das Mikro. Die Kurve kriegen wir noch. Herr Looser ganz kurz mal. Da rein laufen und dann die Zwei zum Sieg longieren , wie war den dass und wie haben sie das erlebt, Leipzig.

Patric Looser

Ja also, Leipzig ist ja so oder so hier die Geburtsstunde des Weltcups für Voltigieren. Und hier ist sowie so der beste Weltcup für uns alle. Ich bin sehr glücklich, dass ich hier wieder longieren konnte und hier wieder am Start sein durfte mit dem Pas de Deux. War auch gleich das erste mal das ich mit der neuen Konstellation, mit dem neuen Pferd hier zusammen aufgetreten sind. Von dem her natürlich ..glücklich das wir das hier gewinnen konnten. Gerade Gestern haben die Zwei das sehr gut gemacht und dem Pferde super Sicherheit gegeben. Gestern auch deutlich gewonnen. Heute war so ein bisschen die Müdigkeit im Pferd drin, da hatten wir so ein paar Sachen, die wir hätten definitiv besser machen können. Trotzdem gut, dass sie es so durchgezogen haben.

Journalistin

Herr Looser geben sie doch das Mikro gleich mal eins Weiter. Herr Jacobs. Sie haben so mit dem Kopf genickt bei einiges was man besser machen kann. Für mich sah es gut aus gebe ich zu aber,was hätte man denn noch bissl besser machen können.

Herr Jacobs, Voltigierer und Sieger im Pas de Deux

Ja, da waren auf jeden Fall einige Übungen die wir besser können und gestern deutlich besser gezeigt haben. Wir hatten am Anfang ein bisschen Probleme in das Pferd hinein zu finden, waren selber so ein bisschen nicht ganz auf den Punkt, es waren dann einige Unsauberheiten, was aber zum Schluss deutlich besser war als am Anfang. Darunter leidet dann immer so ein bisschen die Harmonie und vielleicht auch das eigene Gefühl. Was einfach so ein Flow hervor bringt, der das Voltigieren dann einfach leicht macht und das war Heute nicht da. Wir haben uns deutlich schwerer getan als Gestern.

Journalistin

Theresa, A haben sie das auch so empfunden, wahrscheinlich ja, das nehme ich mal an und B Jetzt ist es ja gar nicht mehr lang, das ist glaub noch 6 Wochen bis zum Weltcupfinale. Ich nehme an, dass heute wird auch die Weltcupfinalkür sein. Woran feilen sie jetzt in denn nächsten 6 Wochen.

Theresa Sophie Jacobs, Pas de Deux

Ja, wir werden in der Kür vielleicht wenige Sachen noch umstellen. Da ja nach dem Weltcupfinaledie neue Saison beginnen wird. Und wir parallel schon das neue Programm einstudieren. Aber wir werden auf jeden Fall daran feilen mit dem Pferd noch besser harmonieren zu können. Und Dortmund dann hoffentlich zwei Küren wie gestern zeigen zu können.

Journalistin

Daniel Kaiser, das war ja extrem spannend. Das Pas de Deux, die haben das relativ klar gemacht. Bei ihnen war das gar nicht so das heißt sie brauchten ganz besondere Nervenstärke. Ist das ihre Stärke, die Nervenstärke?

Daniel Kaiser:

Das überrascht mich auch ein bisschen, das Ergebnis. Ich hab auch ganz ungläübig geguckt muss ich ehrlich sagen, aber bei mir ist Heute viel besser lief als Gestern. Wir sind Ende Dezember 2016 in Mechelen in der Konstellation gestartet. Das ging eigentlich total schief. Das ist jetzt grad mal 3 Wochen oder so her. Jetzt war ich Anfang der Woche, bin ich nach Warendorf gefahren ins Bundesleistungszentrum und da haben wir 3 Trage intensiv Training gemacht. Und das das hier endet mit einem Weltcupsieg, das ist schon überwätigend und damit habe ich auch gleichzeitig meine Qualifikation für das Weltcupfinale sicher gemacht. Da bin ich sehr glücklich, das ich wieder nach Dortmund darf. Es hat hier einfach Spaß gemacht. Ich konnte Leipzig schon zwei mal gewinnen 2009, 2010, da war es aber noch kein Weltcup. Und so zu sagen der erste Weltcupsieg vor heimischem Publikum, bei ausverkaufter Halle, hatte ich den Eindruck, oder fast voll. Das war schon gigantisch. Da kommt keine andere Station ran.

Journalistin

Ist nicht Leipzig auch ihr Come Back gewesen nach der langen Pause.

Daniel Kaiser

Vor 2,5 Jahren in ich hier wieder eingestiegen 2015

Journalistin

Gut, also Leipzig ist auf jeden Fall das Pflaster. Wenn sie je ne Abschiedsturnee planen, nicht das ich davon jetzt sprechen will. Dann ist das, dann sind sie auf jeden Fall gebucht, da werden wir mit Volker Wulff reden.

Christina Boe das war auch relativ klar. Geht man da da rein und sagt, oh dann mach ich mal eine Sicherheitsrunde oder Leiptzig, jetzt hau ich nochmal richtig eins raus.

Christina Boe

Auf gar keinen Fall. Jeder der mit Voltigieren zu tun hat und meine Kür kennt, weiß dass es bei der leider keine Sicherheitsrunde gibt. Ich habe eine Kür die sehr frei auf dem Pferd ist. Das heißt man kann bei jedem Go auch leider das Pferd unfreiwillig verlassen Deshalb ist keine andere Möglichkeit als voll durch zu ziehen und da war ich auf jeden Fall auch in der zweiten Runde, obwohl der Abstand sehr groß war zum zweiten Platz voll konzentriert Weil klar war, ein Fehler kann den Sieg kosten. Das hat man jetzt schon öfter gesehen.

Journalistin

Ich hab bei ihnen gelesen sie waren in Südafrika mal ein Jahr, das ist schon ein Moment her, wenn ich das richtig weiß.

Christina Boe:

Ein halbes Jahr. Tatsächlich und ja das ist schon lange her. Nach der Schule bin ich für ein halbes Jahr nach Kapstadt gegangen und habe da als Voltigiertrainerin gearbeitet.

Journalistin

Ach das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen. Tatsächlich im Zusammenhang mit diesem Sport. Ich hätte nicht geahnt das es da überhaupt Voltigieren gibt. Wie kam das

Boe:

Das war ehrlich gesagt ganz spontan. Ich hab mich nach der Schule fürs Medizinstudium beworben und hab dann aber nach meiner Bewerbung durch meinen damaligen Trainer der die Idee gehabt hat nach Kapstadt zu gehen, fand die dann so gut, dass ich ehrlich gesagt relativ spontan den Studienplatz geschmissen habe und 2 Wochen später glaube ich nach Kapstadt geflogen bin.

Journalistin

Auf welchem Niveau wird da Voltigiert

Boe:

Da wo ich war ehrlich gesagt auf Anfängerniveau. Ich habe hauptsächlich Nachwuchsvoltigierer trainiert und hab dann jeden Tag so 3,4 Stunden Voltigierunterricht gegeben, in einem kleinen Verein, hab versucht auch in einem anderen Verein das Voltigieren zu entwickeln, das Voltigieren dort anzusiedeln. Ein Verein macht glaube ich heute immer noch Voltigieren Die zu meiner Zeit angefangen haben. Das find ich immer ganz nett. Die habe ich auch zwischenzeitlich noch mal besucht. Das war mehr Entwicklungsarbeit fürs Voltigieren als Leistungssport.

Journalistin

Eine Frage an die Beiden Longenführerinnen. Da rein mit dem Pferd 8000 Leute, Halle ausverkauft, Spotlight. Sagt man das muss ein Voltipferd abkönnen oder sagt man Oh ha.

Winni Schlüter

Also ich sage Oh ha. Das ist immer wieder eine neue Situation und der Don ist halt seit August nichts mehr gegangen wettkampfmäßig Ist dieses Jahr sein Beginn jetzt wieder, sein Wiedereinstieg. Er war doch auch beeindruckt. Das was man sonst von ihm eigentlich nicht kennt wenn er in der Saison läuft. Die Turniere ist er super souverän. Aber diesmal war er super beeindruckt.

Journalistin

Nina wie war das bei ihnen

Nina Vorberg

Also es ist immer wieder eine neue Herausforderung, das Publikum, spielt halt ganz viel mit. Und ich finde immer umso besser das Publikum, umso besser geht auch das Pferd. Und Sir Bernhard ist jetzt auch eineinhalb Jahre ausgefallen. Mechelen war das erste Turnier für ihn. Wir wussten überhaupt nicht, was kommt auf uns zu. Die Weltcupturniere sind schwieriger für uns, weil einfach das Licht anders ist, man läuft rein und weiß nicht was sehen die Pferde, es wird fotografiert. Das ist anders als auf normalen CVE´s. Aber genau das ist es was das Weltcupfeeling ausmacht. Es ist super. Es ist immer wieder schön hinein zu laufen.

Journalistin

Weltcup,das erste mal 2011,das hat den Sport schon voran getrieben oder ist das nur in Leipzig so, das wir das so empfinden.?

Ramge.

Also, es hat den Voltigiersport definitiv einen großen Kick gegeben. Also die Möglichkeit über die Wintersaison einmal wirklich vor großem Publikum den Topsport, das ist ja der Topsport der Weltcup, die Küren. Ich finde halt, das ist ein tolles Format, was ein breites Publikum anspricht.und was in der Tat ja auch diese tollen Veranstaltungen auflockert. Es kommt sehr gut an und für den Sport hat das wirklich noch mal einen riesen Entwicklungsschritt gegeben. Leipzig ist für uns schon, der Daniel hat es ja gesagt, schon immer was besonderes. Weil hier die Geburtsstunde des Weltcups, das Weltcupfinale war. Es ist schon was besonderes für jeden für uns.

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